Der wunderbare Inseltrip

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Nein dieser Blog verkommt nicht zur bloßen Bildergalerie! Aber heute war einfach ein unglaublicher Tag mit so vielen Eindrücken, dass ich sie gleich teilen wollte. Heute hat uns die gute Lina mitgenommen auf eine Rundfahrt zwischen mehreren Inseln um Karlskrona … Weiterlesen

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Kleine Bildergalerie: Die Reise nach Karlskrona und die ersten Tage

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Die Reise nach Karlskrona

Als im Januar die Zusage für mein ERASMUS-Studium an der BTH in Karlskrona, Schweden, kam war klar, dass man da auch irgendwie hinkommen muss. Zum Glück wurde auch ein ziemlich guter Kumpel, Basti, von mir in Schweden an der selben Uni angenommen, so dass wir die Reise zusammen planen konnten. Dieser Blogpost handelt davon, wie unsere Reise verlief.

Reisevorbereitungen

Aus Berichten früherer Studenten hatten wir bereits erfahren, dass die Reise wohl am besten mit dem Zug oder dem eigenem Auto zu bewältigen sei. Da letzteres mangels eines eigenen Fahrzeugs leider nicht möglich war blieb uns wohl nur ein Besuch bei der Deutschen Bahn. Da wurden dann auch flugs die Tickets für den Nachtzug nach Malmö gekauft, da wussten wir allerdings noch nicht genau was auf uns zukommen würde…

Natürlich mussten nicht nur Tickets gekauft werden sondern auch noch jede Menge anderes geregelt werden: Krankenversicherung, Wohnung, Mastercard, geeignete Taschen und Bekleidung etc. Als das erst ein mal alles erledigt war ging es dann noch darum die Taschen zu packen und nach Berlin Hauptbahnhof zu fahren. Persönlich hatte ich einen riesigen Trekkingrucksack, einen großen Rollkoffer, eine Tragetasche mit Bettzeug (und Alkohol), eine große Sporttasche und eine Umhängetasche mit meinem Laptop und anderen wichtigen Dingen. Das alles konnte man im Auto bequem nach Berlin Hauptbahnhof befördern, wie ich das alles danach tragen sollte, wusste ich selbst noch nicht so genau.

Abfahrt: Berlin Hauptbahnhof

Nachdem meine Mutter mich zum Berliner Hauptbahnhof gebracht hatte (nochmal vielen Dank dafür!) kam auch bald Basti mit seinem Berg an Gepäck an. Daraufhin folgten dann auch bald noch einige Freunde, die sich versammelt hatten um noch ein mal „Tschüss!“ zu sagen, was mich wirklich sehr gefreut hat. Darum an dieser Stelle auch noch ein mal einen herzlichen Dank an Anton, Sonja, Sassi, Kristin, Sandra, Arne und Peter!

Den ersten kleineren Schock gab es, als der Zug ankam – es war nicht gerade der modernste Zug und auch nicht gerade sehr lang. Vor allem waren die Schlafkabinen auch nicht gerade groß, sie waren geschätzte 4m² groß. Platz finden sollten hier 6 Menschen, 3 Liegen rechts und 3 links – aber gut wer wird mitten in der Woche schon über Nacht nach Schweden fahren wollen?

Eine ganze Menge Leute, wie es scheint! Während der Bahnhof bei Einfahrt des Zuges noch halbwegs leer war füllte sich der Zug mit der Zeit immer mehr und immer mehr Leute wollten in unsere Kabine. So dass auch unsere Kabine bald mit 6 Leuten und viel Gepäck mehr als nur voll war. Überraschenderweise schafften wir es mit Hilfe der Anderen noch unser Gepäck so weit zu verstauen, dass wir uns doch tatsächlich hinlegen konnten.

Im Zug waren alle sehr nett, auch wenn es doch etwas eng war. Abends trafen wir eine Gruppe Franzosen, die auf ihrem Weg nach Norwegen war. Sie waren dabei etwas Sangria zu trinken – hatten aber Angst, dass der Schaffner sie erwischen würde.

Wir erklärten ihnen, dass wir hier in Deutschland seien und es kein Problem ist in Zügen zu trinken. Als der Schaffner daraufhin sah, wie sie aus der Flasche tranken holte er aus seiner Schaffnerkabine gleich einen Stapel Plastikbecher, weil es sich aus der Flasche ja so unangenehm trinkt. Cooler Typ! Auch ein schönes Beispiel für: „Andere Länder, andere Sitten.“

Als ich mich später noch ein wenig mit dem Schaffner unterhielt erhielt ich noch andere interessante Informationen: So ging die Fahrt nach Schweden nicht über eine Brücke sondern erst ein mal nach Sassnitz, wo wir auf eine Fähre nach Trelleborg umgesetzt wurden. Das ganze geschieht wohl mit einem recht flexiblen Zeitplan, weshalb wir wohl in Trelleborg auch einige Zeit am Bahnhof standen. Es soll auch schon ab und zu ein mal vorgekommen sein, dass der schwedische Kollege, der den Zug ab Trelleborg übernimmt, verschlafen haben soll und somit der Zug doch noch einige Stunden Verspätung hatte.

Zum Glück blieben wir davon verschont, somit blieb uns in Malmö auch noch genügend Zeit Tickets für den Zug nach Karlskrona zu kaufen. In Malmö riss dann meine Tasche mit Bettwäsche, welche wir notdürftig – aber erfolgreich – mit etwas Panzertape und einem Gürtel flickten.

Einmal im Zug riss auch dann gleich noch der Tragegriff meines schweren großen Rollkoffers ab, zum Glück kann man den rollen… Die Zugfahrt verlief ansonsten sehr friedlich. Bemerkenswert war, dass die schwedische Bahn an jedem Bahnhof einen Stopp von ~ 2min zu machen scheint, wahrscheinlich um die Stops im Falle von Verspätungen als Zeitpuffer nutzen zu können.

Basti und sein Rucksack in der Bahn.

Karlskrona

Somit kamen wir dann auch bald in Karlskrona an, dort begegneten wir mit Flo schon bald einem Kommilitonen mit dem wir uns verabredet hatten. Er war schon ein paar Tage in der Stadt und half uns den Weg zu Karlskronahem, unserem Vermieter, zu finden und half uns auch beim Tragen des Gepäcks.

Nach einiger mühsamer Gepäckschlepperei erreichten wir dann auch endlich das Studentenwohnheim, nicht weit von der Universität, in dem wir unterkommen sollten. Nachdem wir alles ausgepackt hatten und uns etwas eingelebt hatten machten wir uns bald auch los um die Stadt zu erkunden. Hier folgen nur einige Bilder, mein nächster Post wird eine ganze Bildergalerie sein, die unsere ersten Eindrücke festhält. Vor allem die Natur ist unglaublich schön hier.

Ein Blick in die Stundentenbude

Ein Steg an der Ostsee

Wunderschöner Sonnenuntergang

Großer Platz im Zentrum von Karlskrona

Zusammenfassend bleibt zu sagen, dass die Reise anstrengend war und ich sehr froh war, dass ich sie nicht alleine antreten musste. Es ist schon gut, wenn man sich mit jemandem unterhalten kann und auch das Gepäck mal kurz aus den Augen lassen kann, weil man weiß, dass jemand anders darauf aufpasst. Karlskrona ist sehr schön und wir haben uns damals schon sehr auf den Sprachkurs gefreut, aber er ist noch besser als wir erst gedacht haben, aber darüber gibt es später hier mehr zu lesen, erstmal bin ich müde und werde schlafen gehen!

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Ein Reiseblog

Dies hier ist er nun also, mein Blog um Freunde und Familie darüber zu informieren, wie es mir so in Schweden geht. Natürlich ist dieser Blog auch für jeden Anderen gedacht, den es interessiert, wie es sich so in Schweden und insbesondere in Karlskrona lebt. Beispielsweise angehende ERASMUS-Studenten. Natürlich ist dieser Blog auch für jeden, der einfach nur Langeweile hat und etwas prokrastinieren will 😉

Gerade bin ich in Schweden, ich werde diesen Blog aber auch bei zukünftigen Reisen weiter verwenden – also mal schauen wo es mich auf dieser Welt sonst noch so hin verschlägt.

Der erste Eintrag inklusive Fotos von der Reise nach Karlskrona und den ersten Tagen hier sollte hoffentlich bald stehen, also vorbeischauen lohnt sich!

PS: Die deutsche Kommasetzung ist nicht unbedingt meine Stärke, insofern wäre es schön wenn diese Fehler wohlwollend ignoriert werden. Wenn es sich jedoch um akkutere Fehler handeln sollte, würde ich mich über eine Benachrichtigung freuen.

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